Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur
Willkommen bei der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur. Die Akademie ist eine wissenschaftliche Schnittstelleninstitution, die die Grundlagen sozialethischer Fragestellungen wissenschaftlich erarbeitet und mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in Verbindung setzt. Auf diese Weise beabsichtigt sie, zu einer Orientierung und Stärkung sozialethischer Urteilskraft beizutragen und eine Kultur des verantwortungsvollen Dialogs und der kompetenten Teilhabe in öffentlichen Angelegenheiten zu befördern.

Öffentliche Wirtschaftsethik: "Geld oder Liebe?" - ausgebuchte Kinoveranstaltung am 24.09.14 in St. Gallen

"Philosophie im Kino", St. Gallen 24.09.14

Ganz um das Verhältnis von Geld und Liebe drehte sich die jüngste Veranstaltung im Rahmen des ask-Formats "Philosophie im Kino" in St. Gallen: Unter dem Titel "Geld oder Liebe? Über eine brisante Beziehungskiste" kamen nicht nur lebensweltliche Fragen zum Thema Geld und Liebe zur Sprache, sondern es ging auch um eine ethische Einschätzung aktueller Debatten zur Prostitution: Sind die uralten moralischen Vorbehalte gegen den geschäftsmäßigen Austausch von Geld gegen sexuelle Dienstleistungen auch ethisch haltbar? Woher speist sich dieses moralische Ressentiment? Worin im Kern soll die moralische Anstößigkeit der Prostitution bestehen, solange die Bedingungen von Freiwilligkeit und Selbstbestimmung bei allen Beteiligten erfüllt sind? Welche Rolle spielt der Begriff der Würde in diesem Zusammenhang, und wie stehen überhaupt die Wertesysteme von Liebe, Würde und Geld zueinander?

Kino-Debatte in St. Gallen

Diesen Fragen ging der Philosoph und ask-Direktor Martin Booms zusammen mit seinem Publikum im Kinok in der Lokremise St. Gallen nach. Grundlage war der Film "Jerichow" (D 2008) des deutschen Regisseurs Christian Petzold. Ein ausführlicher Programmflyer mit einführendem Essay zum Thema steht zum Download bereit.

Informationen zur aktuellen Veranstaltung "Geld oder Liebe?": hier...

Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino": hier...

Presseartikel zum Format "Philosophie im Kino": hier...


In eigener Sache: Förderung der Akademie - Juli 2014

Aufgrund wiederholter Nachfragen und Anregungen durch langjährige Unterstützer und Teilnehmer/innen unserer Veranstaltungen hat die Akademie ihr Förderkonzept erweitert: Im Juli 2014 wurde der Kreis der "Freunde & Förderer der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur" gegründet. Als Premium-Förderinstrument besteht darüber hinaus weiterhin das Modell der ask-Bildungspatenschaften.

Mitgliedsantrag

"Freunde & Förderer"

Der Kreis der "Freunde & Förderer" ist ein lockerer Verbund von Unterstützern der Akademie, in dem alle interessierten natürlichen Personen durch Entrichtung einer Jahresgebühr beitreten können. Der Kreis trifft sich in unregelmäßigen Abständen zum Austausch und zur Erörterung von Fördermöglichkeiten für die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur.

Weitere Informationen und Mitgliedschaft: hier...

ask-Patenurkunde

Patenschaft

Die Bildungs-Patenschaften stellen das Premium-Förderinstrument der Akademie dar. Patenschaftsinhaber/innen erhalten eine von ask-Beirat Gerhart Baum und ask-Direktor Dr. Martin Booms gezeichnete Urkunde und nehmen an einem jährlichen Patensymposion teil. Patenschaften können auch von Institutionen übernommen werden. Die ask-Bildungspaten und -patinnen werden zudem automatisch in den Kreis der "Freunde & Förderer" der Akademie aufgenommen.

Weitere Informationen und Antrag: hier...

Steuerehrlichkeit: Zwischen Doppelmoral und notwendiger gesellschaftlicher Debatte - Stellungnahmen in der Rubrik "Zur Sache"

Interview Lüneburger LZ vom 14.03.14

Durch die jüngsten prominenten Fälle von Steuerhinterziehung ist die Debatte um die Steuermoral neu entflammt. Wie ist aber eine nachhaltige Steuerehrlichkeit zu erreichen? Wie ist die bestehende rechtliche Regelung der strafbefreienden Selbstanzeige ethisch zu bewerten? Handelt es sich angesichts der medialen Berichterstattung und öffentlichen Debatte etwa um Alice Schwarzer und Ulrich Hoeneß um ein ungerechtfertigtes Anprangern oder um eine notwendige ethische Diskussion – und wo verläuft die Grenzlinie zwischen beidem? Sind diese Fälle Ausdruck eines Eliten-Versagens, oder handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Wertefrage?

Interview Bonner GA vom 03.05.13

Zu diesen Fragen hat die Akademie zwei Stellungnahmen in ihrer Rubrik "Zur Sache" veröffentlicht.

"Zur Sache 1: Verantwortungseliten und Leistungseliten"
(Folgerungen aus dem Fall Hoeneß),
"Zur Sache 2": Steuerehrlichkeit und die strafbefreiende Selbstanzeige
(Folgerungen aus dem Fall Schwarzer).

Zum Thema Steuerehrlichkeit siehe auch ein 25-minütiges Gespräch mit ask-Direktor Martin Booms im WDR-Fernsehen sowie zwei Presse-Interviews zum Fall Hoeneß im Bonner GA und der Lüneburger Landeszeitung (Download in der Mediathek).

Unternehmensethik: Compliance allein ist nicht genug

GA-Interview vom 26.11.13

Das Thema Verantwortung ist mittlerweile bei den Unternehmen angekommen. Entscheidend ist aber, wie mit diesem Thema umgegangen wird: Worin genau besteht jeweils die unternehmerische Verantwortung (Corporate Responsibility), und worin liegen auch ihre Grenzen? Vor allem: Wie ist die unternehmerische Verantwortung im Kerngeschäft des Unternehmens verankert? Mit Compliance, d.h. der unternehmerischen Selbstverpflichtung zu Gesetzes- und Regeltreue, allein ist es nicht getan: Nur als identitätsbildender, intrinsischer Bestandteil des Unternehmens und seiner Geschäftstätigkeit kann Corporate Responsibility zu einem nachhaltigen Erfolgs- und Verantwortungsfaktor werden. Zu diesem Thema gab ask-Direktor Martin Booms eine Stellungsnahme im Bonner Generalanzeiger.

Zur Mediathek mit Downloadmöglichkeit des Interviews: hier...
Weitere Ausagen von Martin Booms zum Thema im "Bonner Wirtschaftstalk", Ausstrahlung am 30.05.14, 20:00 Uhr bei center.tv.

ask-Reihe "Philosophie im Kino" in St. Gallen und Vechta

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Die Akademie-Reihe "Philosophie im Kino" bietet im April und Mai zwei weitere Veranstaltungen an: Am Mittwoch, den 23. April 2014, geht es im Schweizerischen St. Gallen anhand des David-Lynch-Films "The Straight Story" um das Thema "Die Würde des Alters und der Verlust der Langsamkeit". Veranstaltungspartner sind die Universität St. Gallen und unser Schweizer Kinopartner Kinok.

Kinok St. Gallen: Schweizer Kino-Partner

Am 7. Mai schließlich gibt es in der Schauburg in Vechta eine Diskussion um die "Bedeutung materieller Güter für das gute Leben" und die Frage einer gerechten Güterverteilung. Filmgrundlage ist Hans Weingartners Werk "Die fetten Jahre sind vorbei". Veranstaltungspartner sind die Universität Vechta, deren Präsidentin Prof. Dr. Marianne Assenmacher ein eröffnendes Grußwort sprechen wird, und die wirtschaftsethisch engagierte studentische Organisation sneep e.V.

Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino": hier...
Weitere Informationen/Broschüre zur Folge "Die fetten Jahre sind vorbei": hier...
Weitere Informationen/Broschüre zur Folge "Straight Story": hier...

Hinweis in eigener Sache: Wir suchen derzeit in Bonn und/oder Köln interessierte Kinos mit einer Mindestsaalgröße von 200 Plätzen als regionale Veranstaltungspartner für die "Philosophie im Kino"!

Der Wert der Ehrlichkeit - TV-Diskussion im SWR-"Nachtcafé" am 21. März 2014

Backes, Booms, Strecker (c) SWR

Zu der von Moderator Wieland Backes geleiteten Diskussion war ask-Direktor Dr. Martin Booms als Experte in die Runde geladen. Dabei ging es im Kern um die seit jeher diskutierte Frage, ob Ehrlichkeit sich lohne oder umgekehrt Nachteile mit sich bringe, weil sie von den Unehrlichen gezielt ausgenutzt werden könne. Weitere Gäste waren u.a. Gustl Mollath und Karin Müller-Wohlfahrt.

Kernaussagen von Martin Booms und weitere Informationen: hier...
Zur Website des SWR-Nachtcafés vom 21.03.2014: hier... [externer Link]
Zur Bildergalerie: hier...

Big Brother Is Watching You: Staatliche Sicherheit und die Ethik der Daten

Nach Bekanntwerden der umfassenden Ausspähung elektronischer Kommunikationsdaten durch die National Security Agency (NSA) sowie weiterer staatlicher Sicherheitsdienste ist die Debatte um Datenschutz, aber auch um die Grenzen staatlicher Sicherheitsmaßnahmen neu entbrannt. Die Akademie beteiligt sich unter dem Motto "Big Brother Is Watching You" mit zwei Veranstaltungen an der notwendigen öffentlichen Diskussion:

Leviathan: Symbol des totalen Sicherheitsstaates (Bild: public domain)

Am 13. November 2013 geht es in St. Gallen/CH im Rahmen der ask-Reihe "Philosophie im Kino" um das Thema "Big Brother Is Watching You: Über das prekäre Verhältnis von Staat und Sicherheit". Grundlage ist der Stasi-Film "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck. Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen zu Staat und Sicherheit werden dabei Bezüge auch zum aktuellen Spähskandal hergestellt.

Zu Philosophie im Kino XI – Das Leben der Anderen: hier...

Gerhart Baum, Martin Booms

Am 11. Dezember 2013 schließlich diskutieren der ask-Direktor und ask-Beiratsvorsitzende, Martin Booms und Gerhart Baum, in Düsseldorf über das Thema "Big Brother Is Watching You: Bürgerliche Freiheit in Zeiten von Prism, Tempora & Co". Veranstalter ist die Digitale Stadt Düsseldorf e.V., die Teilnahme erfolgt auf persönliche Einladung.

"Zur Sache": Der Fall Hoeneß und der Begriff der Elite - Gesellschaftsethische Schlussfolgerungen

GA-Interview vom 03.05.13

Angesichts der anhaltenden Debatte um die Steueraffäre des Unternehmers und Fußballfunktionärs Ulrich Hoeneß hat die Akademie eine ethische Stellungnahme in ihrer Rubrik "Zur Sache" veröffentlicht. Dabei werden über den konkreten Fall Hoeneß hinaus Fragen der gesellschaftlichen Wertekultur aufgegriffen, wobei insbesondere für die Etablierung eines neuen horizontalen Eliten-Begriffs plädiert wird: Demnach ist dem vertikalen ("oben" und "unten"), am Leistungssport orientierten Konzept der Leistungselite die sozial definierte Idee der Verantwortungselite gegenüber zu stellen. Die Stellungnahme ist auch im Download-Bereich als PDF-Printversion erhältlich.

In der neuen Rubrik "Zur Sache" wird die Akademie zukünftig in loser Folge zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten in unparteiischer Weise ethisch Stellung beziehen.

Interview im Bonner GA zur Steueraffäre: hier... [Downloadbereich unten]
Stellungnahme "Zur Sache (1)" von Martin Booms: hier...

Öffentliche Kolloquien-Staffel "Philosophie und Wirtschaft": nächste Veranstaltung "Wirtschaft und Werte" am 08. November 2013 in Bonn

Begleitband zum Kolloquium

Am 8. November 2013 geht es in der Veranstaltungsstaffel "Philosophie und Wirtschaft – Die nicht-ökonomischen Grundlagen von Ökonomie" um 16.15 Uhr in Hörsaal 1 der Universität Bonn (Hauptgebäude/Schloss) weiter. Das Thema diesmal lautet: "Wirtschaft und Werte". Dabei soll aufgezeigt werden, dass Werte nicht ein nachträglich an die Wirtschaft herangetragenes ethisches Desiderat sind, sondern dass Werte immer schon eingelassen sind in Wirtschaft: Die Vorstellung einer wertefreien Wirtschaft ist demnach ein sachlicher Irrtum.

Die Veranstaltung ist eines von 12 Kolloquien, die die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur in Verbindung mit der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn im Wintersemester 2013/14 anbietet. Verbunden mit dem Anliegen, Wirtschaft als ein von geistigen und kulturellen Voraussetzungen getragenes System zu verstehen, sollen dabei auch aktuelle Fragen zur Sprache kommen: so etwa die Frage nach den Grenzen des Wachstums, nach dem gerechten Lohn oder der Profitorientierung der modernen Wirtschaft. Die Leitung hat der Bonner Philosoph und ask-Direktor Martin Booms. Zum Abschluss der Staffel am 07.02.14 wird zudem der frühere Bundesinnenminister und ask-Beiratsvorsitzende Gerhart Baum als Gastreferent zum Thema "Freiheit und Gerechtigkeit" sprechen.

Die Anmeldung für Gasthörer/innen erfolgt vor Ort im Hörsaal; der geplante Ablauf mit weiteren Informationen kann in der rechten Menüspalte "Material" heruntergeladen werden. Zudem wird ein ausführliches Begleitheft bereit gestellt, das vor den einzelnen Sitzungen vor Ort bezogen werden kann.

"In der Krise mit Kant im Kino" - Presseartikel über ask-Format "Philosophie im Kino"

Beitrag im St. Galler Tagblatt

Über das seit 2007 veranstaltete ask-Format "Philosophie im Kino" erschien am 17.09.13 ein ausführlicher Artikel mit Interview unter dem Titel "In der Krise mit Kant im Kino" im "St. Galler Tagblatt". Die Staffel wird seit Herbst 2011 auch in der deutschsprachigen Ostschweiz regelmäßig durchgeführt, zuletzt am 18.09.13 in der ausgebuchten Veranstaltung "Geist und Gewalt. Über die Banalität des Bösen". Insgesamt konnten seit Gründung der Reihe in 32 Veranstaltungen 3.440 Teilnehmer/innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewonnen werden.

Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino": hier...
Link (extern) zum Artikel: hier...

"Philosophie im Kino: Das weiße Band" - Themenabend über die Banalität des Bösen am 18.09.13 in St. Gallen ++ Veranstaltung ausgebucht ++

Veranstaltungsplakat

Worin besteht das Böse: Ist es, wie im Alten Testament angedeutet, eine teuflische Wesenseigenschaft einzelner Individuen, die von diesen durch Gewalt oder Verführung in die Welt gebracht wird? Oder wurzelt das Böse gar nicht in etwas herausstehend Dämonischem, sondern gerade im Alltäglichen, Normalen, ja Banalen, wie es die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt in Auseinandersetzung mit dem NS-Verbrecher Adolf Eichmann herausgestellt hat?

Diese Fragen, die auch für die Ausdeutung der jüngeren deutschen Geschichte von zentraler Bedeutung sind, sollen im Rahmen der ask-Reihe „Philosophie im Kino“ anhand Michael Hanekes Meisterwerk "Das weiße Band" diskutiert werden. Eine Programmbroschüre mit einem Einführungsessay steht zum Download bereit (siehe rechte Menüleiste "Material"). Einführung und Moderation: Dr. Martin Booms.

Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino": hier...
Weitere Informationen zur Folge XII "Das weiße Band" hier...

Öffentliche Wirtschaftsethik: ask-Veranstaltungsreihe "Philosophie im Kino" auf Europatour im Mai/Juni 2013

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Was macht das gesellschaftliche Leitbild des „guten Lebens“ aus – und wer hat darüber zu bestimmen? Was bedeutet „Wohlstand“ in einem unverkürzten Sinne: Welche ideellen Faktoren sind hierfür erforderlich, wie viel materielle Werte werden benötigt? Ist indivudueller oder gesellschaftlicher „Reichtum“ nur über materielle Vermögenswerte definiert – oder bemisst er sich auch an ideellen Kriterien? Ist ehrliches moralisches Engagement automatisch schon ethisch gerechtfertigt?

Diesen und weiteren Fragen geht die Akademie mit ihrem Format „Philosophie im Kino“, Folge I: „Die fetten Jahre sind vorbei“ sowie Folge IX: "Yella – Über den Traum des Kapitalismus" bei einer Veranstaltungsstaffel in Wien, St. Gallen und Vechta nach. Partner sind das Centre for Responsible Management (Wien), die Fachhochschule St. Gallen, die Universität sowie Bürgerstiftung Vechta und das studentische wirtschafstethische Netzwerk sneep. Einführung und Moderation: Dr. Martin Booms.

27.05.13, 19.30 Uhr:  Künstlerhaus Kino, Karlsplatz, A-1010 Wien (Pressebericht),
14.06.13, 13.00 Uhr:  KinoK, Cinema in der Lokremise, CH-9000 St. Gallen,
21.06.13, 19.00 Uhr:  Vechta, Schauburg Cineworld, D-49377 Vechta (Ankündigung).

Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino": hier...
Weitere Informationen zur Folge "Die fetten Jahre sind vorbei": hier...
Weitere Informationen zur Folge "Yella": hier...
Programmbroschüre mit thematischem Essay: siehe rechte Menüleiste "Material"...

Wer ist Spitze? Über Eliten, Außenseiter und soziale Helden - "Philosophie im Kino" in St. Gallen am 25. April 2013

Plakat "Philosophie im Kino: Elling"

Am 25. April gibt es erneut eine Veranstaltung der ask-Reihe "Philosophie im Kino" in St. Gallen/Schweiz. Um 19.30 Uhr geht es im KinoK - Kino in der Lokremise um das Thema Eliten: Nach welchen Kriterien bestimmt sich, wer oder was "Elite" ist? Sind hierfür Leistungsmerkmale ausschlaggebend - und wenn ja: Was wiederum wird unter welchen Bedingungen als "Leistung" anerkannt? Anhand dieser Fragen soll in gewohnt zugänglicher und zugleich reflektierter Weise die Relativität des Elitebegriffs im Kontext gesellschaftlicher Wertungen diskutiert werden. Grundlage ist der norwegische Film "Elling" aus dem Jahr 2001. Einführung und Diskussionsleitung übernimmt wieder ask-Direktor Martin Booms. 

Weitere Informationen zu "Philosphie im Kino V: "Elling" hier...
Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino" hier...
Programmflyer mit thematischem Essay: siehe Downloadbereich rechts

Zivilcourage oder Tugendterror? - "Philosophie im Kino" über moralische Grenzlinien bürgerlichen Engagements

Veranstaltungsplakat

Über Formen bürgerlichen Engagements im Spannungsfeld von erwünschter Zivilcourage und anmaßendem Tugendterror ging es am Donnerstag, den 21. März 2013, um 19.30 Uhr im KinoK - Kino in der Lokremise im Schweizerischen St. Gallen. In der mittlerweile sechsten Folge der Schweizer Staffel des europaweit veranstalteten ask-Formats "Philosophie im Kino" wurde anhand des Films "Muxmäuschenstill" über das Doppelgesicht bürgerlicher Initiativen an der Grenzlinie von Recht und Moral diskutiert. Die Thematische Einführung und Diskussionsleitung übernahm ask-Direktor Martin Booms. 
Wir bedanken uns herzlich bei allen St. Galler Teilnehmer/inne/n für die intensive Diskussion und die zahlreichen Beiträge während und nach der Veranstaltung!

Weitere Informationen mit thematischer Einführung zu "Philosphie im Kino VI: "Muxmäuschenstill" hier...
Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino" hier...
Programmflyer mit thematischem Essay: siehe Downloadbereich rechts

Gerhart Baum und Martin Booms diskutieren über "Verfassung und Verantwortung" an der Universität Bonn

ask-Team Gerhart Baum, Martin Booms

Im Rahmen der ask-Veranstaltungsreihe "Philosophie und Politik: Verantwortung" spricht der ask-Beiratsvorsitzende und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum am Freitag, 25.01.13, 16.15 Uhr in Hörsaal I der Universität Bonn (Hauptgebäude/Schloss) über die Rolle des Bundesverfassungsgerichts. Im Gespräch mit dem Philosophen und ask-Direktor Martin Booms geht es dabei  um die Verantwortungsaufgabe und Gewissensfunktion des Verfassungsgerichtes für die politische Kultur, aber auch um die Frage eines verantwortlichen Umgangs der Politik mit dem Bundesverfassungsgericht. Die Veranstaltung ist für alle interessierten Bürger/innen sowie die Medien geöffnet.

Weitere Informationen zum ask-Format "Philosophie und Politik": hier...

"Unternehmen und Ethik - Passt das?" - Wirtschaftsethische Diskussion in Neuss am 13. Dezember 2012

Bernd Müller (Moderator) mit Martin Booms

Auf Einladung der "Digitalen Stadt Düsseldorf" diskutierte ask-Direktor Dr. Martin Booms im Gespräch mit dem Fernsehmodertor Bernd Müller über das Thema "Unternehmen und  Ethik - Passt das?". Die Veranstaltung bildete den Jahresabschluss der Reihe "Digitalk" des Unternehmensnetzwerkes "Digitale Stadt Düsseldorf". Vor und mit 130 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik ging es dabei aus differenzierender Perspektive sowohl um grundsätzliche Fragen des Verhältnisses von Unternehmen und Ethik als auch um aktuelle Entwicklungen, so etwa hinsichtlich der jüngsten Nachrichten um die Deutsche Bank sowie den drohenden Fertigungsstopp im Opelwerk in Bochum. Thematisiert wurden auch Fragen der Ausrichtung und Anbindung von CSR in Unternehmen sowie Aspekte von Verantwortung in der Finanzwirtschaft.

10 Jahre Philosophie und Politik in Bonn - Jubiläumsstaffel zum Thema "Verantwortung" startet am 26. Oktober 2012

Begleitheft zur Veranstaltung

Zum 10. Mal veranstaltet die Akademie ihre Reihe "Philosophie und Politik" an der Universität Bonn. Zu diesem Anlass beginnt die aktulle Staffel, die unter dem Thema "Verantwortung" steht, am Freitag, den 26. Oktober, 16 Uhr c.t. in Hörsaal 1 der Universität Bonn mit einem übergreifenden Thema: "Wie und wieso Philosophie in die Politik gehört - 10 Jahre Philosophie und Politik in Bonn." Danach finden die öffentlichen Kolloquien bis 1. Februar 2013 wöchentlich immer freitags von 16–18 Uhr in Hörsaal I der Universität Bonn, Hauptgebäude (Schloss) statt. Thematisiert werden auch aktuelle Fragen politischer Verantwortung – u.a. die Debatte um Honorarzahlungen an politische Mandatsträger

ask-Beirat Gerhart Baum

Die Veranstaltungen sind für alle interessierten Bürger/innen geöffnet. Zugleich ist "Philosophie und Politik" regulärer Bestandteil der universitären Lehre im Studiengang Philosophie. Als politischer Gast wird der Schirmherr der Reihe und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum am 25. Februar 2013 mit den Teilnehmer/innen diskutieren.

Veranstaltungspartner ist wieder das Forschungszentrum Jülich, das durch Prof. Jürgen-Friedrich Hake vertreten ist.

Zur Reihe ist wieder ein ausführliches Begleitheft erhältlich, das gegen eine Schutzgebühr jeweils unmittelbar vor den Freitagsveranstaltungen vor Ort oder postalisch bei der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur bezogen werden kann.

Christian Lindner, Politiker

AKTUELLE INFORMATION:

Der FDP-Politiker Christian Lindner hat überraschend seinen vereinbarten Vortrag zum Thema "Verantwortung in der Politik" im Rahmen der Jubiläums-Staffel "Philosophie und Politik: Verantwortung" der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur zurückgezogen.


Wie sein Büro am 06.12.12 mitteilte, seien dem liberalen Politiker aus terminlichen Gründen "die Hände gebunden". Lindner sollte als Vertreter der Realpolitik das Thema ‚Verantwortung‘ – u.a. mit Bezug auf den Aspekt der Lüge in der Politik – an der Universität Bonn öffentlich erörtern.

ask-Reihe "Philosophie im Kino" in Österreich und der Schweiz

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Am Mittwoch, den 26. September findet in Wien die Österreich-Premiere des Akademie-Formats "Philosophie im Kino" statt. Um 19.30 Uhr diskutiert ask-Direktor Martin Booms  im Stadtkino Wien, Schwarzenbergplatz 7, über das Thema: "Wie wirklich ist die Wirtschaft? – Über den Traum des Kapitalismus." Grundlage ist der Film "Yella" von Christian Petzold. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Centre for Responsible Management.

Am Donnerstag, 27. September ist eine neue Folge der Schweizer Staffel von "Philosophie im Kino" in St. Gallen zu sehen. Unter dem Titel "Die Heimat, die Fremde und der Tod" geht es diesmal um das Thema Integration. Filmgrundlage ist das Werk "Auf der anderen Seite" von Fatih Akin. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen durchgeführt wird, beginnt um 19.30 im KinoK - Kino in der Lokremise, Grünbergstrasse 7.


Weitere Informationen zu "Philosphie im Kino IX: Yella" hier...
Weitere Informationen zu "Philosophie im Kino IV: Auf der anderen Seite" hier...
Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino" hier...

ask startet Themenschwerpunkt "Verantwortung"

Prof. Edda Müller, Vorsitzende TI Deutschland

Das ask-Programm wird ab Herbst 2012 das Thema "Verantwortung" in den Blick nehmen. Dabei geht es darum, angesichts einer zunehmend inflationären Verwendung des Begriffs in Wirtschaft und Politik einerseits zu beleuchten, was Verantwortung eigentlich grundsätzlich meint und worin sie begründet ist, andererseits über Verantwortungsfragen in konkreteren Zusammenhängen, u.a. im Blick auf die Finanzwirtschaft, die Energie- und Nachhaltigkeitsdebatte sowie die politische Kultur, zu diskutieren.

Den Auftakt bildet am 18. September die öffentliche Podiumsdiskussion im Bonner Universitätsclub "Wo bleibt die Verantwortung? Ethische Perspektiven auf die Finanzkrise", u.a. mit Dr. Klaus Kinkel BM a.D., Vorstand Deutsche Telekom Stiftung, und Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency International Deutschland. Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie im Download-Bereich (linke Menüspalte); aufgrund begrenzter Platzkapazität wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Beginnend am 26. Oktober 2012 bis zum 1. Februar 2013 folgt dann wöchentlich (jeweils freitags) die universitär-öffentliche Kolloquien-Reihe "Philosophie und Politik" an der Universität Bonn, die zu ihrem 10-jährigen Jubiläum ebenfalls das Thema "Verantwortung" fokussiert. Gastreferent werden u.a. der ask-Beiratsvorsitzende und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum sowie der FDP-Landesvorsitzende NRW Christian Lindner sein. Nähere Informationen hierzu folgen.  

ask und Forschungszentrum Jülich erweitern Kooperation

Logo des Kooperationspartnerns FZ Jülich

Die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur und das Institut für Energie- und Klimaforschung – Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE) am Forschungszentrum Jülich werden zukünftig enger in der wissenschaftlichen Erarbeitung und öffentlichen Vermittlung gesellschaftlicher, politischer und ethischer Fragen zusammen arbeiten. Konkret vereinbart sind dabei zunächst gemeinschaftliche Veröffentlichungen zu den Themen "Zukunft" (2012) und "Verantwortung" (2013) sowie eine kooperative Veranstaltung der von der Akademie getragenen Veranstaltungsreihe "Philosophie und Politik, Teil X: Verantwortung" (ab Herbst 2012).

Diskurs "Bildung und Jugend" am 29. Juni 2012 in Bonn

Ausschnitt aus Veranstaltungsplakat

Am 29. Juni 2012 ab 18 Uhr laden die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur (ask), die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und das Schülerplanspiel United Nations (SPUN) zu einem Diskussionsabend in die Friedrich-Ebert-Stiftung nach Bonn. 400 erwartete Teilnehmer/innen, darunter ca. 250 Schüler/innen der SPUN-Sitzungswoche 2012, diskutieren unter Moderation der SPUN-Generalsekretärin Isabell Thyssen mit dem Bonner OB Jürgen Nimptsch, dem ask-Direktor Dr. Martin Booms, der Bildungsberaterin Heli Europaeus und der UN-Jugenddelegierten Sabrina Reindl über Perspektiven und Leitkonzepte der Bildung junger Menschen. Im Anschluss findet ein Empfang mit Imbiss und Getränken statt.

Programm und Anmeldeformular sowie eine Textfassung der Eröffnungsrede "Über die prinzipielle Differenz von Bildung und Leistungssport", gehalten 2009 zur Auftaktveranstaltung der von der ask konzipierten Reihe "Bildung und Jugend", können rechts in der Materialleiste  heruntergeladen werden.

Gerhart Baum und Martin Booms diskutieren in ask-Reihe "Philosophie & Politik" über die "Demokratie von morgen"

Im Rahmen der ask-Reihe "Philosophie & Politik: Zukunft" wird der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart R. Baum mit dem Philosophen und ask-Direktor Martin Booms am 3. Februar über das Thema "Demokratie von morgen" diskutieren. Angesichts des Aufkommens neuer Formen bürgerlicher politischer Partizipation geht es dabei um Zukunftsperspektiven für das demokratisch-politische System gehen. Gerhart Baum ist seit 2007 Beiratsvorsitzender der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur und Schirmherr der Reihe "Philosophie & Politik".

Der Vortrag mit anschließender Diskussion ist für alle Interessierten frei zugänglich.
Ort: Universität Bonn, Hauptgebäude (Schloss), Hörsaal 1.
Zeit: Freitag, 03.02.12, 16 Uhr c.t.

Mehr zur Veranstaltungsreihe "Philosophie & Zukunft: Zukunft" hier...

Öffentlich-akademische ask-Reihe "Philosophie der Zukunft" am 28. Oktober in Bonn gestartet

Begleitheft zur Veranstaltung

Die Reihe "Philosophie und Politik" ist  am Freitag, den 28. Oktober, 16 Uhr c.t. in Hörsaal 1 der Universität Bonn mit einer neuen Folge öffentlicher Kolloquien gestartet. Thema der mittlerweile neunten Staffel ist die "Zukunft". Die Veranstaltungen finden bis 3. Februar 2012 wöchentlich immer freitags von 16-18 Uhr in Hörsaal I der Universität Bonn, Hauptgebäude/Schloss, statt. Die Veranstaltungen sind für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Zugleich ist "Philosophie und Politik" regulärer Bestandteil des universitären Lehrprogramms im Studiengang Philosophie. Als politischer Gast wird der Schirmherr der Reihe und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum über die Zukunft der Demokratie sprechen.


Zur Reihe ist ein ausführliches Begleitheft erhältlich, das gegen eine Schutzgebühr jeweils unmittelbar vor den Freitagsveranstaltungen vor Ort oder postalisch bei der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur bezogen werden kann.

ask-Kooperationspartner FZ Jülich

Die diesjährige Staffel "Philosophie und Politik" wird themenbedingt in Verbindung mit dem Institut für Energieforschung am Forschungszentrum Jülich durchgeführt. Dabei ist vorgesehen, in die philosophisch-theoretischen Grundlagen zum Thema Zukunft in Verbindung und Abgleich zu bringen mit konkreten Zukunftsfragen im Schnittfeld von politischer Entscheidung und technisch-wissenschaftlicher Forschung, so im Bereich von Nachhaltigkeitsfragen wie etwa der Energie- und Klimapolitik. Zu diesem Zweck wird der Leiter der Abteilung Systemforschung und Technologische Entwicklung am Instituts für Energie- und Klimaforschung am Foschungszentrum Jülich, Prof. Jürgen-Friedrich Hake, drei Gastvorträge zur Veranstaltungsreihe beisteuern.

Mehr zur Reihe "Philosophie & Politik: Zukunft" hier...

Deutschlandweite finanzethische Podienreihe gestartet - Auftakt in Berlin mit Wolfgang Huber am 27. September 2011

Auftaktveranstaltung in Berlin

Unter dem Titel "Bank im Dialog – Perspektiven für eine verantwortungsvolle Finanzwelt im 21. Jahrhundert" startete am 27. September in Berlin eine neue deutschlandweite Staffel finanzethischer Podiendiskussionen, die von der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur fachlich konzipiert wurde und fortlaufend wirtschaftsethisch begleitet wird. Veranstaltet wird die Reihe von der quirin bank AG (Berlin). Im Gespräch mit ask-Direktor Martin Booms stellt sich dabei der Vorstand der Bank dem Dialog mit ausgewiesenen Vertretern aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kirchen, um über die ethischen Perspektiven für eine zukunftsfähige Gestaltung der Finanzwelt zu diskutieren.

Zielstellung der Reihe ist, einen offenen und kritischen Dialog zwischen unabhängigen Experten im Bereich Wirtschafts- und Finanzethik einerseits und am Markt tätigen Akteuren der Finanzbranche andererseits zu initiieren, um die Möglichkeiten, Herausforderungen, aber auch Grenzen verantwortlichen Handelns in der Finanzwirtschaft zu erörtern.

Podium mit Wolfgang Huber, Karl M. Schmidt, Martin Booms, Christian M. Kreuser

Zum Auftakt diskutierten der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, mit dem Vorstandssprecher der quirin bank, Karl Matthäus Schmidt, dem Vorstand Private Banking, Christian Maria Kreuser, und dem Wirtschaftsethiker Martin Booms.

Insgesamt acht weitere Veranstaltungen in München, Hannover, Nürnberg, Hamburg, Darmstadt, Freiburg und Braunschweig sind für 2011 geplant.

"Philosophie im Kino" zum Thema "Gerechte Gewalt?" am 13. Juli in Bonn - NEUAUFLAGE AUFGRUND GROSSER NACHFRAGE

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Am Mittwoch, 13. Juli, veranstaltet die Akademie erneut die XIV. Folge der Reihe "Philosophie im Kino" zum Thema "Gerechte Gewalt?". Filmgrundlage ist wiederum das oscar-prämierte Werk "In einer besseren Welt" der dänischen Regisseurin Susanne Bier. Achtung: Die Veranstaltung findet diesmal im Rex-Kino, Frongasse 9, 53121 Bonn statt!

Nachdem die themengleiche Vorgänger-Veranstaltung am 27. April in Bonn weit überbucht war und viele Interessenten keinen Einlass mehr finden konnten, bietet die ask nunmehr eine erneute Gelegenheit zur Diskussion. Dabei sollen auch zwischenzeitlich neu in die öffentliche Diskussion gebrachte Aspekte - u.a. die moralische Legitimität der Tötung Osama bin Ladens - thematisiert werden.

Die Diskussion zum Thema "Gerechte Gewalt" wurde am Freitag, den 29. April 2011 live im Radio 96 acht weitergeführt: Von 18.00–20.00 Uhr stand  der Organisator der Kino-Reihe und ask-Direktor Martin Booms unter der Moderation von Laura Reichenbachs den Fragen der Hörerinnen und Hörer Rede und Antwort. Ein Mitschnitt dieser TalkInn-Sendung ist über die ask-Mediathek verfügbar: hier...

Weitere Informationen über "Philosophie im Kino XIV: In einer besseren Welt" sowie ein philosphischer Einleitungstext zum Thema hier...
Weitere Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...

Deutschlandweite Veranstaltungsreihe "Finanzen 21 - Ethische Perspektiven für die Finanzwelt des 21. Jahrhunderts" startet am 30. März 2011 in Stuttgart

Podium "Finanzen 21" (Archivbild)

Über die Ursachen der Finanzkrise und die daraus zu ziehenden Konsequenzen für die Gestaltung der Finanzwelt des 21. Jahrhunderts geht es in dem von der ask konzipierten Dialogforum "Finanzen 21". Das Forum wird ab Ende März deutschlandweit in verschiedenen Städten durchgeführt, der Auftakt fand am 30. März 2011 in Stuttgart statt, bislang folgten Foren in Köln (12. Mai), Freiburg (07. Juli) und Hof (21. Juli). Dabei werden mit Teilnehmern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und interessierter Öffentlichkeit finanzunternehmerische, rechtliche und unternehmensethische Perspektiven einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Finanzwelt diskutiert.

Weitere Informationen hier...

Gerhart Baum und Martin Booms diskutieren in ask-Kolloquium über die "Macht der Daten" am 4. Februar 2011 in Bonn

Gerhart Baum, Martin Booms

Am 4. Februar 2011 wird der ehemalige Bundesinnenminister und ask-Beiratsvorsitzende Gerhart Baum im ask-Kolloquium "Philosophie und Politik: Macht" mit dem Philosophen Martin Booms über das Thema "Macht der Daten" diskutieren. Dabei soll in einem philosophisch-politischen Doppelzugang das Spektrum relevanter Fragen und Problemfelder im Zusammenhang mit der Daten-Thematik erschlossen und öffentlich diskutiert werden.

Gerhart Baum war bereits im Dezember 2010 mit einem Vortrag "Der (ohn)mächtige Bürger? - Stuttgart 21 und das Vertrauen in die Demokratie" Gast der aktuellen öffentlich-akademischen Veranstaltungsreihe "Philosophie der Macht". Die Veranstaltung findet im Hauptgebäude der Universität Bonn (Schloss), Hörsaal 1 statt und ist für alle Interessierten sowie Medienvertreter frei zugänglich.

+++ Terminverschiebung Vortrag Nikolaus Brender +++

Nikolaus Brender

Bitte beachten: Der ursprünglich für Freitag, den 28. Januar 2011 vorgesehene öffentliche Vortrag des Journalisten und früheren ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender zum Thema "Macht und Meinung - Über das Verhältnis von Öffentlichkeit, Medien und Politik" wurde von Herrn Brender aus aktuellem Anlass kurzfristig abgesagt. Der Vortrag soll im Laufe des Jahres nachgeholt werden. Wir bitten um Verständnis.

Die Kolloquien-Sitzung wird aber – nunmehr ohne Gastreferenten – wie geplant in Hörsaal 1 der Universität, 16 c.t., stattfinden. (Referent: ask-Direktor und Veranstaltungsleiter Dr. Martin Booms).

Begleitheft zur Veranstaltung

Der Gastvortrag ist Teil der Kolloquien-Staffel "Philosophie der Macht" im Rahmen der ask-Reihe "Philosophie und Politik". Die Kolloquien sind öffentlich und finden bis 04. Februar 2011 jeweils freitags von 16-18 Uhr in HSl 1 der Universität Bonn statt. Die bisherigen Kolloquien der laufenden Staffel wurden im Schnitt von jeweils 140 Hörer/innen besucht.

Zur Reihe ist ein ausführliches Begleitheft mit philosophischen Grundlagen- sowie erläuternden Einführungstexten gegen eine Schutzgebühr erhältlich.

Hinweis: Wegen der großen Nachfrage ist derzeit nur noch eine geringe Stückzahl der 5. Auflage verfügbar.

Mehr zur laufenden Reihe "Philosophie der Macht" hier...

Gerhart Baum: "Der (ohn)mächtige Bürger? Stuttgart 21 und das Vertrauen in die Demokratie" am 10. Dezember 2010 in Bonn

ask-Beirat Gerhart Baum

Ist die neue bürgerliche Protestkultur, die sich u.a. im Widerstand gegen das Projekt "Stuttgart 21" artikuliert, Ausdruck einer Verschiebung politischer Beteiligungsformen? Was ist der Hintergrund dieses Phänomens – kommen hier Verwerfungen zwischen dem politisch-institutionalisierten und dem bürgerlich-individuellen Verständnis der Legitimation und Ausübung demokratischer Macht zum Ausdruck? Wie sind diese Prozesse zu bewerten: Stellen sie eine Bedrohung für die repräsentative Demokratie statt, oder bieten sie eine Chance für die Demnokratie und die Aktivierung politischer Beteiligung?

Dialogforum "Finanzen und Verantwortung'" am 30. November 2010 in der Godesberger Redoute

Podium "Finanzen und Verantwortung"

Über die Ursachen der Finanzkrise und die daraus zu ziehenden Konsequenzen ging es im interdisziplinären ask-Dialogforum "Finanzen und Verantwortung" am 30.11.2010 in der Redoute in Bad Godesberg. Mit ca. 70 Teilenhmern aus Wissenschaft, Wirtschaft und interessierter Öffentlichkeit wurden aus finanzunternehmerischer, rechtlicher und unternehmensethischer Perspektive u.a. folgende Fragen diskutiert:

Müssen die Unternehmen der Banken- und Finanzbranche umdenken, und wenn ja, in welche Richtung? Ist ein „ethisches Banking“ überhaupt möglich und realistisch, und wie könnte dieses aussehen? Welche Weichenstellungen sind auf der gesetzge­berischen Ebene vorzunehmen, welche Spielräume bestehen hier angesichts der glo­balen Vernetzung der Finanzökonomie? Bedarf es in den Unternehmen, in der Politik und bei den Konsumenten eines neuen unternehmensethischen Bewusstseins – und worin soll dieses bestehen? Ist vielleicht insgesamt die Finanzkrise primär als Wer­tekrise in der Wirtschaft zu verstehen?

Weitere Informationen hier...

Öffentliches Symposion "Die Philosophie in der Krise" am 18. November 2010 in Bonn

Veranstaltungsbroschüre

Anlässlich des UNESCO-Jahrestages der Philosophie am 18. November 2010 veranstaltet die Akademie zusammen mit der Fachschaft Philosophie und dem Institut für Philosophie der Universität Bonn ein öffentliches Symposion, das sich mit dem Verhältnis von Philosophie und Ökonomie und zugleich mit dem Selbstverständnis der Philosophie angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise beschäftigt.

Referenten sind Dr. Martin Booms (ask Bonn), Prof. Dr. Matthias Schmitt (iwu Berlin) sowie Prof. Dr. Christoph Horn (Universität Bonn).

Die Veranstaltung findet im Festsaal der Universität Bonn von 10 bis 18 Uhr statt und ist für alle Interessierten frei zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Programm und weitere Informationen hier...

Neue Staffel der ask-Veranstaltungsreihe "Philosophie und Politik" zum Thema "Macht" ab 29.10.10 in Bonn

Begleitheft zur Veranstaltung

Am 29. Oktober ist die die neue Staffel akademisch-öffentlicher Kolloquien der ask-Reihe "Philosophie und Politik" mit 160 Teilnehmern gestartet. Thema der Reihe, die bis Anfang Februar 2011 jeweils freitags von 16-18 Uhr in Hörsaal 1 der Universität Bonn stattfindet, ist die "Philosophie der Macht". Die Veranstaltung ist sowohl für Studierende als auch für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet. Gastreferenten der Staffel sind BM a.D. Gerhart Baum sowie der Ex-Chefredakteur des ZDF Nikolaus Brender.

Ein ausführliches Begleitheft zur Reihe mit philosophischen Grundlagen- sowie erläuternden Einführungstexten ist gegen eine Schutzgebühr erhältlich. 

Mehr Informationen zur Reihe hier...

Fachkonferenz "Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Fokus von Politik und politischer Bildung" in Berlin am 06. Juli 2010

BMI Thomas de Maizière, Dr. Martin Booms

Unter Beteiligung des Bundesinnenministers Thomas de Maizière fand am 06. Juli die Fachtagung "Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Fokus von Politik und politischer Bildung" in der Katholischen Akademie Berlin statt. Veranstalter der Tagung war die Bundeszentrale für politische Bildung, die von der Akademie für Sozialethik und Öffentliche konzeptionell beraten und moderatorisch unterstützt wurde. Zielstellung war, im Dialog von Fachwissenschaftlern, Politik und den verschiedenen Vertretern der politischen Bildung zu eruieren, wie politische Bildung zur Stiftung und Erhaltung von gesellschaftlichem Zusammenhang beitragen kann. Neben der grundsätzlichen Frage nach den Wirkkräften und den aktuellen Gefährdungsstellen für gesellschaftlichen Zusammenhalt wurden u.a. Best-Practice-Beispiele der politischen Bildung vorgestellt.

Diskurs "Bildung und Jugend" am 09. Juli 2010 in Bonn

Ausschnitt aus Veranstaltungsplakat

Am 09. Juli 2010 laden die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur, die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Schülerplanspiel SPUN zu einem Diskussionsabend in die Friedrich-Ebert-Stiftung nach Bonn. 400 erwartete Teilnehmer/innen, darunter ca. 230 Schüler/innen der SPUN-Sitzungswoche 2010, diskutieren unter Moderation der SPUN-Generalsekretärin Anna Seyfert mit dem Bonner OB Jürgen Nimptsch, der Bildungsberaterin Heli Europaeus, dem UN-Jugenddelegierten Jens Christoph Parker und dem ask-Direktor Dr. Martin Booms über Perspektiven und Leitkonzepte der Bildung junger Menschen.

Eine Grundsatzrede zum Thema "Über die prinzipielle Differenz von Bildung und Leistungssport", gehalten anlässlich der Auftaktveranstaltung der von der ask konzipierten Reihe "Bildung und Jugend", kann rechts in der Materialleiste  heruntergeladen werden.

Philosophie im Kino XIII: "Das Fest" zum Thema "Macht und Missbrauch" am 09. Juni 2010 in Bonn

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Am 09. Juni 2010 findet die 13. Folge der Reihe "Philosophie im Kino" im WOKI Bonn statt: Anhand des preisgekrönten Films "Das Fest" des dänischen Regisseurs Thorsten Vinterberg soll über "Macht und Missbrauch" diskutiert werden. Anhand des hochaktuellen Themas 'Missbrauch' wird es dabei unter anderem um die Frage gehen, inwieweit die Definitionen von Schuld und Ehre, Wahrheit und Täuschung, Normalität und Perversion im Kontext von Machtstrukturen - persönlichen, ideellen oder gesellschaftlichen - ausgehandelt und vorgeprägt werden.

Weitere Informationen über "Philosphie im Kino XIII: "Das Fest" hier...
Weitere Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...

"Das weiße Band" zum Thema "Geist und Gewalt. Über die Banalität des Bösen" mit 320 Teilnehmern

Begleitet von den Bonner Radiosendern 96,8 und der der Radiowerkstatt fand am 28. April 2010 im WOKI Bonn die 12. Folge der Reihe "Philosophie im Kino" statt: Anhand des preisgekrönten Films "Das weiße Band - eine deutsche Kindergeschichte" des österreichischen Regisseurs Michael Haneke ging es um das Thema "Geist und Gewalt. Über die Banalität des Bösen". Inhaltlicher Fokus war, inwieweit das Böse, selbst wenn es in monströser Form zutage tritt, nicht etwa im Dämonischen besonderer Charaktere, sondern gerade in der Alltäglichkeit menschlichen Zusammenlebens schlummert: als das Böse, das erweckt wird, wenn diese Alltäglichkeit unter Bedingungen einer geistigen Haltung gerät, die systematisch Gewalttätigkeit, Übergriffe und Barbarei aus dem Schoße des Gewöhnlichen gebiert. 

Weitere Informationen über "Philosphie im Kino XII: Das Weiße Band" hier...
Weitere Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...

"Unternehmen und Verantwortung": Gerhart Baum und Martin Booms diskutieren am 24. Februar 2010 in Neuss

Gerhart Baum, Martin Booms (Archivbild)

Zum Autakt des "GUT – Gnadentaler Unternehmer Tisch 2010" auf Gut Gnadental in Neuss wird sich die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur präsentieren und die Eröffnungsveranstaltung zum Thema "Unternehmen und Verantwortung" bestreiten. Nach einer thematischen Einführung durch den Wirtschafsethiker und ask-Direktor Martin Booms wird der ask-Beiratsvorsitzende Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D. sowie juristischer Sonderermittler für die Datenaffären bei der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom, über seine Erfahrungen berichten und sich einer moderierten Publikumsdiskussion stellen.

Die Akademie und die Ausrichterin des "Gnadentaler Unternehmer Tisches", die Zülow AG mit Sitz in Neuss, haben für 2010 eine thematische Zusammenarbeit zum Themenkomplex "Wirtschaft und Verantwortung" vereinbart. Der GUT ist ein renommiertes Veranstaltungs- und Austauschforum im Schnittfeld von Unternehmen und Politik.

Bildungspatenschaften bei der ask

Paten-Urkunde 2010

Die Akademie hat im Jahr 2010 erstmals das Modell der Bildungs-Patenschaft eingeführt. Zur Unterstützung unserer Projekte können interessierte Einzelpersonen, aber auch Institutionen einen Paten-Brief erwerben, der u.a. mit einer vom ask-Beiratsvorsitzenden und Bundesminister a.D. Gerhart R. Baum gezeichneten Paten-Urkunde verbunden ist und zur Teilnahme an einem eintägigen Paten-Symposium im Herbst 2010 berechtigt. Das Oberthema für das Paten-Symposium lautet - der Schwerpunktsetzung der Akademie für das Jahr 2010 entsprechend - "Wirtschaft und Verantwortung".

Mehr zum Patenschaftsmodell hier...

Vortrag und Diskussion: "Was heißt und gibt es überhaupt 'technische Sicherheit'?" am 29. Januar in Bonn

Begleitheft zur Veranstaltungsreihe

Am 29. Januar 2010 wird der Leiter der Programmgruppe 'Systemforschung und technologische Entwicklung' am Forschungszentrum Jülich, Jürgen-Friedrich Hake, zum Thema technische Sicherheit im Rahmen des öffentlichen ask-Kolloquiums "Philosophie der Sicherheit" an der Universität Bonn referieren. Dabei sollen insbesondere auch die nicht-technologischen, z.B. gesellschaftlichen sowie normativen Voraussetzungen und Parameter technologischer Sicherheit erörtert werden.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 29. Januar, um 16 Uhr c.t. in Hörsaal 1 der Universität Bonn statt und ist für alle Interessierten frei zugänglich.


Zur Kolloquienstaffel "Philosophie und Politik" wird ein umfangreiches Begleitheft angeboten, das gegen eine Schutzgebühr vor Ort erhältlich ist.

Mehr zum aktuellen Kolloquium "Philosophie der Sicherheit" hier...
Mehr zur Gesamtreihe "Philosophie und Politik" hier...

"Geld und Sicherheit - Riskoplanung in der Finanzwirtschaft" - Vortrag am 15. Januar in Bonn

Am 15. Januar 2010 wurde das öffentlich-universitäre Kolloquium zur "Philosophie der Sicherheit" mit einem aktuellen Thema fortgesetzt: Im Kontext der Frage nach dem Verhältnis von Sicherheit und Geld ging es um Risikoplanung in der Finanzwirtschaft gehen. Referent war der Risikoethiker Dr. Henrik Pontzen, der nach seiner Promotion im Fach Philosophie als Risikomanger in der Finanzdienstleistungsbranche tätig wurde. In seinem Vortrag mit anschließender Diskussion wurde u.a. die Frage nach der ethischen Dimension vernünftiger Risikoentscheidungen im Finanzdienstleistungbereich kontrovers erörtert.

Gerhart Baum und Udo Di Fabio in ask-Kolloquium "Sicherheit" am 11. und 18. Dezember in Bonn

Gerhart R. Baum, Bundesminister a.D.

Im Dezember lud die Akademie im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Philosophie und Politik: Sicherheit" zu zwei Gastvorträgen: Bereits am 11. Dezember referierte der frühere Bundesinnenminister und ask-Beiratsvorsitzende Gerhart R. Baum über das Thema "Was heißt 'innere Sicherheit'?". Vor rund 120 Teilnehmern wurden dabei nicht nur aktuelle Aspekte innenpolitischer Sicherungsmaßnahmen thematisiert, sondern auch die erweiterte Frage diskutiert, welche Art von Sicherheit die 'innere Sicherheit' im Kern überhaupt anstrebt – und auf welche Art von Unsicherheit sie eigentlich reagiert.

Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio

Eine Woche später, am 18. Dezember, befasste sich der Bundesverfassungsrichter, Rechtswissenschaftler und Soziologe Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio mit dem Thema "Was heißt 'soziale Sicherheit'?". Professor Di Fabio, der u.a. bei Niklas Luhmann soziologisch gebildet wurde, betonte dabei die Nicht-Reduzierbarkeit der Gesamtheit menschlicher Lebensverhältnisse auf zweckrationale und damit technisch-operationell absicherbare Strukturen. So sei die Liebe als wesentliches soziales Band von nicht operationalisierbarer Unsicherheit geprägt und doch bzw. gerade darin ein Verhältnis, das in erheblichem Maße Sicherheit vermittle. Dabei verwies Udo Di Fabio auf das grundsätzlich dialektische Verhältnis von Sicherheit und Unsicherheit: Sicherheit gebe es nur da, wo Unsicherheit die Ausgangslage mitbestimme, und umgekehrt könne Sicherheit nicht allein durch den Versuch, auf technisch-instrumentellem Weg Unsicherheit zu eleminieren, erreicht werden. Soziale Sicherheit stelle sich daher nicht allein als sozialpolitischer Sachverhalt der materiellen Absicherung da, sondern verlange nach ganzheitlich urteilsfähigen Menschen, die die konstitutive Situation der Unsicherheit souverän und damit sicher zu meistern imstande seien.

Mehr zur Gesamtreihe "Philosophie und Politik" hier...
Mehr zum aktuellen Kolloquium "Philosophie der Sicherheit" hier...

Philosophie im Kino: "Liebe und Geld - Über ein prekäres Beziehungsverhältnis" am 18. November 2009 im WOKI Bonn

Zur letzten Bonner Folge der Reihe "Philosophie im Kino" im Jahr 2009 und als Schlusspunkt der Themenreihe "Liebe, Geld und Kapital" lädt die Akademie alle Interessierten am 18. November noch einmal in das WOKI Bonn. Wir freuen uns, an die intensive Diskussion der Vorveranstaltung ("Yella") mit einem weiteren Film von Christian Petzold ("Jerichow", D 2009) anschließen zu können. Nachdem zuletzt die nicht-ökonomischen Hintergrundideen und Handlungsantriebe des Kapitalismus erörtert wurden, soll diesmal das Thema Geld im Vordergrund stehen. Wie stehen unmittelbare menschliche Beziehungsverhältnisse wie Freundschaft und Liebe zu den durch Geldbeziehungen organisierten zwischenmenschlichen Banden? Warum soll Geld eigentlich nicht glücklich machen? Ist Liebe käuflich, und kann man Geld lieben?

Weitere Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...

Öffentliche Kolloquien-Reihe "Philosophie und Politik" zum Thema: Sicherheit - Beginn am 30. Oktober 2009 in Bonn

Veranstaltungssaal in Bonn (Archivbild)

Die Veranstaltungsreihe "Philosophie und Politik" startet am 30. Oktober 2009, 16 Uhr mit einer neuen Staffel in Hörsaal 1 des Universitätshauptgebäudes in Bonn. Diesmal geht es um die "Philosophie der Sicherheit". Neben dem Schirmherrn der Reihe und ehemaligem Bundesinnenminister Gerhart R. Baum haben der Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, der Risikoethiker und Kapital-Risikomanager Dr. Henrik Pontzen sowie der Leiter Systemforschung und Technologische Entwicklung am Forschungszentrum Jülich, Jürgen-Friedrich Hake, als Referenten zugesagt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fachbereiche ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit und ist frei zugänglich. Für Fachstudierende ist der Erwerb eines qualifizierten Studiennachweises in begrenztem Umfang möglich. Ein ausführliches Begleitheft zu der Kolloquienstaffel ist ab 30. Oktober 2009 erhältlich.

Weitere Informationen und vorläufiger Programmablauf hier...

Philosophie im Kino: Veranstaltungsdoppel zum Thema "Liebe, Geld und Kapital" am 28. Oktober und 18. November

Die beiden letzten Folgen der Reihe "Philosophie im Kino" des Jahres 2009 wollen anhand zweier Filme von Christian Petzold Hintergründe der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftslage diskutieren - jenseits moralischer Attitüden oder emotionaler Voreinstellungen, die häufig die gesellschaftliche Debatte dominieren und dadurch eine objektive Problemsicht oftmals erschweren.

"Liebe, Geld und Kapital", 1. Teil:
Mittwoch, 28.10.2009, 19.30 Uhr im WOKI Bonn
Film: "Yella", D 2007, Regie: Christian Petzold
Thema: Wie wirklich ist die Wirtschaft? Über den Traum des Kapitalismus

"Liebe, Geld und Kapital", 2. Teil:
Mittwoch, 18.11.2009, 20.00 Uhr (geänderte Uhrzeit!) im WOKI Bonn:
Film: "Jerichow", D 2009, Regie: Christian Petzold
Thema: Liebe und Geld. Über ein prekäres Beziehungsverhältnis.

Im ersten Teil soll vor allem der Ideenzusammenhang, auf dem der moderne Kapitalismus beruht, verdeutlicht werden. Dabei wird es auch darum gehen, nicht nur den Kapitalismus selbst als Wirtschaftssystem und Lebensform, sondern vor allem auch gängige (Vor-)Urteile, die unter dem Stichwort "Kapitalismuskritik" firmieren, hinsichtlich ihrer Ansprüche, Anmaßungen und Angemessenheit kritisch und positionsneutral in den Blick zu nehmen.

Eine Programmbroschüre steht rechts zum Download zur Verfügung.
Weitere Informationen zu "Philosophie im Kino: Yella" hier...
Weitere Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...

Wirtschaftsethik-Forum "Werte und Erfolg" am 21. September 2009 in Meiningen

Cover der geplanten Publikation zur Reihe

Am 21. September 2009 ging in Meiningen das deutschlandweite Wirtschaftsethik-Forum "Werte und Erfolg" in die nächste Runde. Die Veranstaltungsreihe hat das Ziel, im Austausch von Wissenschaft, Wirtschaftsvertretern, Politik und Öffentlichkeit einerseits eine Bestandaufnahme des herrschenden Verständnisses über den Zusammenhang von wirtschaftlichem Erfolg und Wertebezug zu ermitteln, andererseits vorurteilsfrei Perspektiven und Dimensionen einer werteortientierten Wirtschaftsweise neu zu diskutieren. Das Forum in Meiningen war die bislang sechste Veranstaltung der Reihe. Fachliche Leitung und Moderation übernahm ask-Direktor Dr. Martin Booms.

Mehr zur Reihe "Werte und Erfolg"...

Diskurs "Bildung und Jugend" am 26. Juni 2009 in Bonn

Ausschnitt aus Veranstaltungsplakat

Am 27. Juni 2009 luden die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur, die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Schülerplanspiel SPUN zu einem Diskussionsabend in die Friedrich-Ebert-Stiftung nach Bonn. 350 Teilnehmer, darunter ca. 250 Schüler/innen der SPUN-Sitzungswoche 2009, diskutierten unter Moderation des SPUN-Generalsekretärs Marian Turowski mit dem Bildungspolitiker Jürgen Nimptsch, der Bildungsberaterin Heli Europaeus, der UN-Jugenddelegierten Emily Büning und dem ask-Direktor Dr. Martin Booms über Perspektiven der Jugendbildung.

Eine Grundsatzrede zum Thema "Über die prinzipielle Differenz von Bildung und Leistungssport", gehalten anlässlich der Auftaktveranstaltung der von der ask konzipierten Reihe "Bildung und Jugend" kann rechts in der Materialleiste  heruntergeladen werden.
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"Energie und Ethik I" am 23. Juni 2009 am FZ Jülich

Logo des Kooperationspartnerns FZ Jülich

Die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur und das Institut für Energieforschung – Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEF-STE) am Forschungszentrum Jülich haben beschlossen, zukünftig im Bereich gesellschaftlicher, politischer und ethischer Fragen der Energiewirtschaft zusammen zu arbeiten. Dies wurde in einem Treffen in Bonn am 11. Februar 2009 beschlossen. Den Auftakt bildet ein interdisziplinärer Workshop am 23. Juni zu energiepolitischen und wirtschaftsethischen Fragestellungen, der zugleich Auftakt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe "Energie und Ethik" sein wird.

Das Vorhaben ist Teil der Umsetzung des Themen- und Projektschwerpunkts "Wirtschaft und Werte" der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur. Näheres zur theoretischen Grundkonzeption des Schwerpunktes hier...

Philosophie im Kino: Neue Folgen zum Thema "Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft"

Die ask-Reihe "Philosophie im Kino" hat eine Reihe neuer Veranstaltungen zum Themenkomplex "Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft" gestartet. Der Auftakt erfolgte am 27. Mai im Kölner Odeon-Kino mit Hans Weingartners Film "Die fetten Jahre sind vorbei". Das Thema lautete: "Wohlstand oder Glück? Zur Bedeutung materieller Güter für das gute Leben."

Am 17. Juni, dem Jahrestag des Arbeiteraufstandes in der DDR, stand im Bonner WOKI das Thema "Arbeit um jeden Preis? Moderne Arbeit zwischen Würde, Wert und Wettbewerb" im Blickpunkt. Anhand Ken Loachs "It's a Free World"  wurde das Verhältnis einer im gobalen Maßstab marktförmig und wettbewerblich organisierten Erwerbsarbeitswelt auf die menschliche Lebenswelt und das Ideal einer freien und integrierten Gesellschaft mit 140 Besuchern diskutiert.

Detaillierte Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...
Programmbroschüre und weitere Informationen zu "It's a Free World" hier...
Programbroschüre und weitere Informatonen zu "Die fetten Jahre" hier...

Öffentliche Podiendiskussion: "Was heißt Heimat?" am 06. Februar 2009

Podium "Was heißt Heimat?" in Bonn Bild:Barbara Frommann

Die Frage, welche Bedeutung Heimat in Zeiten der sogenannten Globalisierung für die Regionen zukommt und welche Konzeptionen von Heimat hierfür jeweils relevant sind, wurde am 06. Februar 2009 auf Einladung der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur an der Universität Bonn diskutiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf aktuellen Fragen der Integrationsdebatte und auf der Rolle lokal und regional bezogener Medien als Spiegel, aber auch als Mitgestalter der gesellschaftlichen Debatte. Diskutanten waren die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, Coletta Manemann, die Chefredakteurin und Programmleiterin der WDR-Fernsehregionalprogramme, Gabi Ludwig, sowie der Chefredakteur des Bonner Generalanzeigers Andreas Tyrock. Moderiert wurde die Veranstaltung von ask-Leiter Dr. Martin Booms.
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Charlotte Knobloch: Plädoyer für einen neuen Patriotismus in Deutschland - Gastvortrag in "Heimat"-Reihe am 15. Januar 2009

Präsidentin Knobloch am 15.01.09 in Bonn

Am 15. Januar 2009 sprach Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, im Rahmen des öffentlichen Kolloquiums "Heimat" der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur vor über 200 Hörern zum Thema "Jüdische Identität in Deutschland" an der Universität Bonn. In ihren mit großer Aufmerksamkeit entgegen genommenen Ausführungen sprach sie sich dabei für die Notwendigkeit eines neuen Patriotismus in Deutschland aus, der neben einem klaren Bekenntnis zugleich die Partizipation und das politische Engagement für das Gemeinwesen einschließe. Die Herausforderung der Integration jüdischer Zuwanderer aus den Oststaaten, aber auch die Integration aller Migrantengruppen in die deutsche Gesellschaft könne nicht gelingen, wenn deren Ursprungsmitglieder selbst sich nicht klar zu ihrem Land bekennten. Charlotte Knobloch rief zu einem deutsch-jüdischen Selbstverständnis auf, das niemals die historische Erfahrung der Shoa vergessen, aber sich auch nicht ausschließlich über diese definieren dürfe. Es gelte, die Aufgaben der Gegenwart, nicht der Vergangenheit zu bemeistern; Ziel müsse sein, das Jüdische wieder als einen normalen und integralen Bestandteil der deutschen Gesellschaft und Kultur zu verstehen. Sie selbst empfinde – trotz der persönlich in Deutschland er- und überlebten Schreckenszeit der nationalsozialistischen Herrschaft – heute Deutschland als ihre Heimat: nicht als Jüdin in Deutschland, sondern als deutsche Jüdin.

Knobloch, Booms, Winiger im Gespräch

Eingerahmt wurde der Vortrag der Zentralratspräsidentin durch ein Grußwort des Rektors der Universität Bonn, Prof. Dr. Matthias Winiger, eine inhaltliche Einführung des ask-Direktors Dr. Martin Booms sowie eine abschließende Publikumsdiskussion.

Heimat und Integration - Rita Süssmuth in ask Kolloquium "Heimat" am 23.01.09

Prof. Dr. Rita Süssmuth

Am 23. Januar 2009 war Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D . und Expertin für Fragen der Integration/Migration, im öffentlichen Kolloquium "Heimat" der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur und des Instituts für Philosphie der Universität Bonn zu Gast. In ihrem viel diskutierten Vortrag vor rund 130 Veranstaltungsteilnehmern befasste sie sich mit dem Gesamtspektrum migrationsbezogener Integrationsfragen und der Bedeutung von Heimat in diesem Bezugsfeld.

Die Beiträge des Kolloquiums "Heimat" sollen nach Abschluss der Reihe in einem Band publiziert werden. Nähere Angaben hierzu erfolgen gesondert 

Mehr zur Kolloquienstaffel "Heimat" hier.
Mehr zur Reihe Philosophie und Politik hier.

Dr. Martin Booms, Prof. Dr. Rita Süssmuth

Prof. Dr. Rita Süssmuth war von 1985–1988 Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, danach von 1988–1998 Präsidentin des Bundestags. Neben anderen Funktionen nimmt sie aktuell die Ämter als Präsidentin der OTA Hochschule, Berlin, des deutschen Poleninstituts sowie des deutschen Volkshochschulverbandes wahr.

"Gibt es ein (Menschen-)Recht auf Heimat?" - Diskussion mit Gerhart Baum am 12. Dezember 2008

Politisch-philosophischer Dialog

Am 12. Dezember 2008 hielt der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart R. Baum (Bild links) im Rahmen des ask-Kolloquiums "Philosophie der Heimat" einen Vortrag zum Thema "Gibt es ein (Menschen-)Recht auf Heimat?" Nach einer thematisch-philosophischen Einführung durch Akademieleiter Dr. Martin Booms (Bild rechts) kam es im Anschluss zu einer lebhaften Diskussion mit den ca. 100 Teilnehmern der Veranstaltung. Dabei ging es u.a. um die Bestimmung des Prinzipien- und Begründungsrahmens internationaler Grundrechtsbestimmungen sowie – mit Blick auf die Menschenrechtskritik Hannah Arendts –, ob von einem Recht auf Heimat, das international als Bleiberecht kodifiziert ist, noch sinnvoll gesprochen werden kann, wenn dieses (Bleibe-)Recht mit dem Verlust sämtlicher politischer und gesellschaftlicher Teilhabemöglichkeiten der betroffenen Menschen verbunden ist.

Filmveranstaltung zum Thema Selbstjustiz und Zivilcourage am 14. November 2008

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Am 14. November, 19.30 Uhr im WOKI Bonn lud die Akademie zu einer neuen Diskussionsveranstaltung der Reihe "Philosophie im Kino". Thema der mittlerweile sechsten Folge war das Verhältnis von Selbstjustiz und Zivilcourage, das entlang der Grenzlinie von subjektivem Moralempfinden und objektivem Rechtsanspruch aus philosophischer Perspektive erschlossen und mit ca. 150 Teilnehmern debattiert wurde. Als Grundlage diente der Film "Muxmäuschenstill" des deutschen Regisseurs Marcus Mittermeier. Der Programmflyer mit Einführungstext und weiteren Informationen steht auf dieser Website zum Download bereit (rechte Menüspalte, Material).

Auszüge der thematischen Einleitung waren bereits am 30. September im Hörfunk bei WDR 3 zu hören. Im Rahmen der WDR-Reihe "Hörspiel plus" ging es dabei ebenfalls um das Thema Selbstjustiz, zu dem Hörer live mit der Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft, Dr. Carolin Breloer, und ask-Direktor Dr. Martin Booms diskutieren konnten.

Weitere Informationen zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...
Informationen und Programm zu "Muxmäuschenstill" hier...  

Öffentliche Kolloquienstaffel "Heimat" am 31.10.2008 in Bonn gestartet

Begleitheft zum Kolloquium "Heimat"

Die Reihe "Philosophie und Politik" wird im WS 2008/09 in Bonn fortgesetzt. Das Thema der mittlerweile 6. Staffel öffentlich-akademischer Kolloquien ist diesmal: "Heimat". Als Referenten zugesagt haben u.a.: Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, der amtierende Theodor-Heuss-Preisträger und frühere Bundesinnenminister Gerhart R. Baum, der Geograph und Politikberater Dr. Conrad Schetter und der neue Chefredakteuer des Bonner Generalanzeigers Andreas Tyrock.

"Philosophie und Politik VI: Heimat" wird gefördert durch die Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf.


Die Eröffnungsitzung hat am Freitag, den 31. Oktober 2008, mit ca. 120 Teilnehmern stattgefunden. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen, die Sitzungen finden in der Regel freitags, 16–18 Uhr in HS 1 der Universität Bonn, Hauptgebäude (Schloss), statt. Zur Veranstaltung ist ein ausführliches Begleitheft mit Fragebogen erhältlich, das über die Akademie bezogen werden kann. Der Fragebogen kann auch als pdf-Dokument von dieser Homepage (rechte Menüleiste) heruntergeladen werden.

Nähere Informationen zur Reihe Philosophie und Politik hier...
Nähere Informationen zur aktuellen Staffel "Heimat" hier...

Wirtschaftsethik: Foren in Mellrichstadt und Dresden am 13./15. Oktober 2008

Podium auf Schloss Eckberg in Dresden

Am 13. und 15. Oktober fanden weitere Foren der Reihe "Werte und Erfolg" in Mellrichstadt/Rhön und in Dresden statt. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Krise an den Finanzmärkten diskutierten dabei insgesamt 150 Teilnehmer intensiv mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über das Verhältnis von unternehmerischem Erfolg und Werteorientierung. Die Reihe wird am 29. Januar 2009 in Würzburg fortgesetzt.

Mehr zur Reihe "Werte und Erfolg" hier...
Mehr zum Werte-Forum in Dresden hier...

Filmabend und Podiendiskussion "Diversität und Gerechtigkeit" am 29./31. Juli 2008 in Kaiserslautern

Podium in der KSK Kaiserslautern, 31.07.08

Anhand des Films "Die Fetten Jahre sind vorbei" von Hans Weingartner wurde am 29. Juli ab 20.30 Uhr im Union-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern lebhaft zum Thema "Diversität und Gerechtigkeit" diskutiert. Die Veranstaltung ist eine Format-Einbringung der ask-Reihe "Philosophie im Kino" in die Consulting-Akademie 2008. Ebenfalls im Rahmen der Consulting-Akademie 2008 fand am 31.07.2008 unter der Moderation von ask-Leiter Dr. Martin Booms eine Podiendiskussion zum Thema "Diversität und Gerchtigkeit in der Gesellschaft" statt. Beide Veranstaltungen wurden in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Kaiserslautern durchgeführt und durch die Kreissparkasse Kaiserslautern unterstützt.

220 Teilnehmer bei „Philosophie im Kino“ am 11. Juli 2008

Am Freitag, den 11. Juli 2008, um 19.30 Uhr wurde die ask-Reihe „Philosophie im Kino“ im WOKI Bonn mit der fünften Folge fortgesetzt. 220 interessierte Teilnehmer stellten sich der übergeordneten Fragestellung des philosophischen Filmabends: "Wer ist Spitze? Eliten, Außenseiter und soziale Helden". Auf der Basis des preisgekrönten Films "Elling" (2001) des norwegischen Regisseurs Petter Naess wurde dabei u.a. über die gängigen Klassifikationsmuster von "oben" und "unten", Eliten und Unterschichten im Blick auf die Erfordernisse einer integrativen Gesellschaft debattiert. Die Programmbroschüre mit ausführlicheren Informationen steht rechts zum Download bereit.

Das Format "Philosophie im Kino" kommt demnächst im erweiterten Rahmen zum Einsatz: Teil I: "Die fetten Jahre sind vorbei" ist in das Programm der Consulting-Akademie 2008 zum Thema "Diversität und Gerechtigkeit", Kaiserslautern, 28.07.-01.08.08 integriert worden. Die nächsten Veranstaltungen der Reihe sind in Bonn für den 14. November 2008 ("Muxmäuschenstill", Thema: "Recht oder Moral? Bürgerliches Engagement zwischen Zivilcourage und Selbstjustiz") und 06. Februar 2009 ("Out of Rosenheim", Thema: "Heimat und Fremdheit"), jeweils 19.30 Uhr, WOKI Bonn, geplant.

Mehr zur Reihe "Philosophie im Kino" hier...
Mehr zu "Elling" hier...  

Fortsetzung Reihe "Werte und Erfolg" in Berlin am 30. Juni 2008

Cover der geplanten Publikation zur Reihe

Am 30. Juni 2008 ging das Gesprächsforum "Werte und Erfolg" in die zweite Runde. Themen waren diesmal die Bedingungen für Scheitern und Erfolg aus persönlicher unternehmerischer Perspektive und das Verhältnis von Werten und Erfolg im Spitzensport. Hierzu referierten: Wilfried Franz, Gründer und Aufsichtsrat der Spiele Max AG, und Andreas Hülsen, Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Berlin. Im Gespräch mit dem Philosophen und ask-Direktor Dr. Martin Booms ging es dabei vor allem um die Frage der Zurechenbarkeit von moralischer Verantwortung: Wieviel Verantwortung ist dem einzelnen Akteur - sei es dem Spitzenathleten im Sport, sei es dem Unternehmensverantwortlichen in der Wirtschaft - persönlich zuzuschreiben, und wieviel Verantwortung liegt in den überpersönlichen Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich beide bewegen? Inwieweit ist es dem einzelnen Akteur zuzumuten, aus moralischen Gründen auf sportlichen oder unternehmerischen Erfolg zu verzichten, wenn dieser moralische Einsatz innerhalb der Spielregeln des Gesamtsystems nicht anerkannt wird? 


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Diskursveranstaltung „Bildung und Jugend" am 06. Juni 2008

Podium "Bildung und Jugend 2008"

Am Freitag, den 06. Juni, luden die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Schülerplanspiel SPUN und die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur um 18.30 Uhr zu einem Diskussionsabend mit anschließendem Empfang in die Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Nach einem Einführungsvortrag von Akademieleiter Dr. Martin Booms diskutierten mit den ca. 320 Teilnehmern, darunter ca. 200 Schülerinnen und Schüler der SPUN-Sitzungswoche 2008: die Bonner OB Bärbel Dieckmann, die finnische Bildungsexpertin Heli Europaeus, die UN-Jugenddelegierte Astrid F. Schrader und Dr. Martin Booms. Moderiert wurde die Veranstaltung vom amtierenden SPUN-Generalsekretär Thimo Heisenberg.

Die Eröffnungsrede von Dr. Martin Booms steht rechts unter dem Menüpunkt "Material" zum Dowload bereit.
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Gesprächsforum "Werte und Erfolg": Auftakt am 30. Mai 2008 in Augsburg

Plenum in Augsburg

Am 30. Mai 2008 ist das Gesprächsforum "Werte und Erfolg", das von der Plansecur-Stiftung, Kassel, getragen und von der Akademie begleitet wird, gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung in Augsburg wurden zunächst zwei Impulsreferate durch den Geschäftsführenden Vorstand der Klaus-Dieter-Trayser-Stfitung, Prof. Dr. Matthias Schmidt, und dem ask-Direktor Dr. Martin Booms gegeben. Im Anschluss debattierten beide mit dem Augsburger OB Dr. Kurt Griebl sowie den Unternehmern Dr. Wolfgang Niedermaier, Günter Veit und Erwin Langer über das Verhältnis von wertebezogenem Wirtschaften und unternehmerischen Erfolg. Die Podiendebatte öffnete sich abschließend für das Gespräch mit den insgesamt 100 engagiert diskussierenden Teilnehmern der Veranstaltung. Die Reihe der Gesprächsforen wird in 2008 und 2009 in Berlin, Chemnitz, Düsseldorf und Würzburg fortgesetzt. Außerdem ist eine Buchpublikation zum Thema "Werte und Erfolg" in Planung.
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Philosophie im Kino IV: "Auf der anderen Seite" zum Thema Integration am 18. April 2008

Im Rahmen der ask-Reihe "Philosophie im Kino" und in Kooperation mit dem Verein BIMUN/SINUB diskutierten am 18. April 240 Zuschauer über Fragen der Intgeration anhand des Films "Auf der anderen Seite" von Fatih Akin. Die Veranstaltung war zugleich eingebettet in die Vorlesungsreihe "Das internationale Bonn".
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"Soziale Aspekte Europas" am 22. Februar 2008 in Kaiserslautern

Podium in Kaiserslautern

In Kooperation mit dem Institut Unternehmensführung (IU) und der SPD Kaiserslautern veranstaltete die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur am 22. Februar 2008 eine Podiendiskussion zum Thema "Soziale Aspekte Europas" in Kaiserslautern.
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Philosophie im Kino III: "Free Rainer" und die gesellschaftliche Verantwortung des Fernsehens am 08. Februar 2008

Mit 370 Teilnehmern wurde am 08. Februar 2008 im Bonner WOKI über die gesellschaftliche Verantwortung des Fernsehens sowie das Verhältnis von Unterhaltung und Bildung debattiert. Grundlage war der Film "Free Rainer" des Regisseurs Hans Weingartner.
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Bärbel Dieckmann diskutiert über Bildung am 18. Januar 2008

Bärbel Dieckmann und Dr. Martin Booms

Im Rahmen des öffentlichen Akademie-Kolloquium "Philosophie und Politik" sprach und diskutierte die Bonner Oberbürgermeisterin am 18. Januar vor ca. 100 Interessierten an der Bonner Universität Bonn über das Thema „Bildung als kommunale und globale Herausforderung“.
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Workshop-Projekt "Bildung und Integration" gestartet

Mit einem Workshop in der Akademie für Sozialethik und
Öffentliche Kultur ist im Dezember 2007 das Projekt "Bildung und Integration"gestartet. Ziel des Projektes ist, relevante Akteure intgrativer Bildung - aus den Bereichen der Bildungspraxis, der Rahmenordnung und der wissenschaftlichen Forschung - zusammenzubringen, um einerseits einen Überblick über die Gesamtlandschaft integrativer Bildung zu gewinnen, aber auch Herausforderungen und Zukunftsfelder zu identifizieren.
Am Workshop beteiligten sich u.a. Vertreter des Goethe-Instituts, der
Volkshochschule, des Instituts für Erwachsenenbildung, des Studienkollegs
und des Bundeministeriums für Bildung und Forschung. Der Workshop wird
unterstützt durch das Wissenschaftsdezenat der Stadt Bonn und gefördert durch die Stiftung Wertevolle Zukunft, Hamburg.
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Götz W. Werner spricht über Bildung in der Ausbildung

Götz Werner im Kolloquium

Der dm-Chef und Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship an der Universität Karslruhe, Prof. Götz W. Werner, war am 23.11.2007 als Gastreferent im ask-Kolloquium "Philosophie der Bildung" zu Gast. Im Vordergrund seiner Ausführungen standen sein Grundverständnis des modernen Wirtschaftens als "Miteinander-füreinander-da-Sein" und die Konsequenzen dieser Auffassung für die Gestaltung von unternehmerischen Organisations- und Ausbildungsstrukturen anhand des Beispiels der Drogeriemarktkette dm, die von Werner gegründet und bis Mai Mai 2008 geschäftsführend geleitet wurde. Auch seine Auffassung, letztendliches Ziel unternehmerischen Handelns sei nicht der Profit, sondern der Mensch selbst, war Gegenstand einer lebhaften Publikumsdiskussion.  

BMBF-Kongress "Zukunft der (Weiter-)Bildung" in Ahlen

Am 06. und 07. November 2007 fand in der Zeche Ahlen der BMBF-Kongress "Zukunft der (Weiter-)Bildung" mit 350 Experten statt. Auf dem Eröffnungspodium, das von der Fernsehmoderatorin Anne Gesthuysen moderiert wurde, waren neben dem ask-Direktor Dr. Martin Booms die amtierende Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes und frühere Bundestaggspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, das Vorstandsmitglied der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Dr. Roland Kaehlbrandt und Dr. Stefan Luther, Unterabteilungsleiter des BMBF teil.

Gerhart Baum debattiert über Kultur und Staat

Gerhart R. Baum, BM a.D.

In zwei Sitzungen der ask-Reihe "Philosophie und Politik", Teil V: "Bildung", diskutierte der frühere Bundesinnenminister, amtierende Vorsitzende des Kulturrates NRW und ask-Beiratsvorsitzende über Fragen des Verhältnisses von Kultur zu Bildung sowie über Anforderungen staatsbürgerlicher Bildung. Neben anderen Aspekten bewegte sich die Diskussion auch um die teils uneindeutigen Begriffsbestimmungen und Zuordnungen von Kultur im Blick auf die aktuelle Integrationsdebatte.

Wirtschaftsethik im Kino: „Die fetten Jahre sind vorbei“ - ask-Veranstaltungsreihe auf Europatour im Mai/Juni 2013

"Philosophie im Kino" (Archivbild)

Was macht das gesellschaftliche Leitbild des „guten Lebens“ aus – und wer hat darüber zu bestimmen? Was bedeutet „Wohlstand“ in einem unverkürzten Sinne: Welche ideellen Faktoren sind hierfür erforderlich, wie viel materielle Werte werden benötigt? Ist indivudueller oder gesellschaftlicher „Reichtum“ nur über materielle Vermögenswerte definiert – oder bemisst er sich auch an ideellen Kriterien? Ist ehrliches moralisches Engagement automatisch schon ethisch gerechtfertigt?

Diesen und weiteren Fragen geht die Akademie mit ihrem Format „Philosophie im Kino“, Folge I: „Die fetten Jahre sind vorbei“ bei einer Veranstaltungsstaffel in Wien, St. Gallen und Oldenburg nach. Partner sind das Centre for Responsible Management (Wien), die Fachhochschule St. Gallen sowie die Universität Vechta. Einführung und Moderation: Dr. Martin Booms.

27.05.13, 19.30 Uhr:  Künstlerhaus Kino, Karlsplatz, A-1010 Wien
14.06.13, 12.30 Uhr:  KinoK, Cinema in der Lokremise, CH-9000 St. Gallen
21.06.13, 18.00 Uhr:  D-Vechta

Weitere Informationen zur Gesamt-Reihe "Philosophie im Kino": hier...
Weitere Informationen zur Folge "Die fetten Jahre sind vorbei": hier...
Programmflyer mit thematischem Essay: siehe Downloadbereich rechts

NRW-Bildungsminister Pinkwart eröffnet Akademie-Kolloquium "Bildung"

Dr. Booms, Minister Pinkwart

Am 26. Oktober 2007 eröffnete der NRW-Bildungsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Akademie-Kolloquium „Bildung“. Die Rede des Ministers, die in der Auftaktsitzung Grundlage einer durchaus kontrovers verlaufenden Publikumsdiskussion war, steht als Download auf dieser Homepage zur Verfügung. Der Fernsehsender Phoenix zeigte im Rahmen seines Programmschwerpunktes „Bildung“ am Donnerstag, den 01. November 2007, ab 10.00 Uhr Ausschnitte aus der Veranstaltung.




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